Home
Über mich
Dormagen-News Archiv
Auto + Verkehr
Impressum/AGB


© Foto: Friedhelm Holleczek


Schmutz im Trinkwasser?

Dormagen, 1. Juli 2016 – Und wieder hat die Ge­schäfts­füh­rung der Kreiswerke Gre­ven­broich GmbH sich nicht ge­traut, unerwünschte, kritische Fragen von Journalisten zu be­ant­wor­ten. Zum wie­der­hol­ten Male fiel eine ent­spre­chen­de Bilanz-Pres­se­kon­fe­renz aus. Sonst nutzt man doch jede Gelegenheit, sein strahlendes Gesicht in eine Kamera zu halten, und sei das Ereignis noch so unwichtig.
Der Geschäftsführer Stefan Stelten (Jahresgehalt 2015 gemäß Geschäftsbericht: 153.870,33 Euro ein­schließlich Sachleistungen z.B. Dienstwagen) er­laubte sich sogar in anderem Zusammenhang, einen Ein­zel­nen aus dem Berufsstand als „Schmierfinken“ zu be­zeich­nen. Stattdessen legten die Kreiswerke Gre­ven­broich eine zwar umfangreiche, aber nur die Sicht­wei­se von Geschäftsführung und Aufsichtsrat be­schö­ni­gende Darstellung des Geschäftsverlaufs 2015 in schriftlicher Form vor. Das entspricht wohl dem ei­gen­en Selbstverständnis des Mo­no­pol­an­bie­ters für Trinkwasser für etwa die Hälfte der Be­woh­ner des Rhein-Kreises Neuss, dem auch keiner der 26.998 Dor­ma­gener „Anschlusspflichtigen“ entgehen kann.
Immerhin, so viel kann man im Geschäftsbericht nach­le­sen: „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit 2004 und damit nun bereits seit 12 Jahren un­se­ren Wasserpreis nicht verändert haben. Diese Sta­bi­li­tät ist ein Kennzeichen unseres Unternehmens und nicht selbstverständlich. Aufsichtsrat, Ge­schäfts­füh­rung und die engagierten Mitarbeiter der Kreiswerke Grevenbroich GmbH stehen für diese erfolgreiche Ar­beit im Interesse unserer Kunden in den ver­gan­gen­en Jahren. Eine solche besondere Preispolitik hat auch in der Zukunft Bestand.“ Die letzte Aussage ist ja wohl ein Versprechen, dass die Preise auch in naher Zu­kunft nicht steigen werden. Ob das auch für Dor­ma­gen gilt, ist offen, denn ab dem 1. Januar 2017 über­nimmt die evd (Energieversorgung Dormagen GmbH) hier die Trinkwasserversorgung.
Nicht gestellt werden konnte zum Beispiel die Frage, ob die Beteiligung der Kreiswerke Grevenbroich an der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Was­ser­for­schung gemeinnützige GmbH, die gleichzeitig mit dem Gesundheitsamt der Rhein-Kreises Neuss die Wasserqualität überprüft, nicht zu In­ter­es­sen­konflik­ten führen kann. Die Kreiswerke Grevenbroich GmbH gehört der Verwaltungsgesellschaft des Rhein-Krei­ses Neuss, die eine 100-Prozent-Tochter des Rhein-Krei­ses Neuss ist, zu dem ebenfalls das Ge­sund­heits­amt gehört. Wer kennt nicht den Spruch: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“ Woanders nennt man das Vetternwirtschaft.
Auch nicht gefragt werden konnte, was man mit der um 1,7 Millionen Euro auf jetzt 21,3 Millionen Euro erhöhten Rücklage (Eigenkapitalquote 71 Prozent) ge­plant ist. Seit Jahren verweigert man Antworten, denn: „Neben den allgemeinen Risiken in der Was­ser­ver­sor­gung (z.B. Wasserverunreinigungen, Rohr­brü­che) bestehen keine nennenswerten un­ter­neh­mens­spe­zi­fi­sche Risiken“, steht im Geschäftsbericht.
Interessant wäre auch die Frage, warum Ge­schäfts­führer Stelten im Jahr 2015 eine (kleine) Ge­halts­er­hö­hung (im Jahr 2014 waren es satte 8,5 Prozent) be­kom­men hat, das Gehalt des weiteren Ge­schäfts­füh­rers Ingolf Graul, der gleichzeitig Kämmerer des Rhein-Kreises Neuss ist, mit 4.696,80 Euro im Jahr unverändert geblieben ist. Hat diese Regelung Leis­tungs­be­zug?
Die Kreiswerke Grevenbroich haben im Jahr 2015 Mit­ar­bei­terdarlehen in Höhe von 68.000 Euro (Vor­jahr 64.000 Euro) ausgegeben. Wie hoch ist der Zinssatz? Sind die Darlehnsnehmer in Lei­tungs­funk­tionen?
Die Beteiligung der Öffentlichen Hand an pri­vat­wirt­schaft­lich organisierten Unternehmen mag sinnvoll sein. Oft wird sie missbraucht, um Schat­ten­haus­hal­te zu verschleiern, um „verdiente“ Mitarbeiter oder Freun­de (Geschäftsführer Stelten war früher So­zial­de­zer­nent im Rhein-Kreis Neuss) zu versorgen oder abzuschieben und um sich hinter dem gesetzlichen Schutz einer GmbH um Auskunftspflichten he­rum­zu­drücken.
Wie wir wissen, sind lange nicht alle GmbH-­Ge­schäfts­führer „Gutmenschen“. Deshalb sollte ihnen im Detail auf die Finger geschaut werden. Skandale gibt es zu Hauf. „Schmierfinken“ können halt ziemlich unangenehm sein und den „guten Ruf“ be­schmut­zen.



Abschied von Kai Uffelmann

Dormagen, 29. Mai 2015 – Die Goldene Mün­ze der Stadt Dormagen gab’s zum Abschied für den ausscheidenden Ersten Bei­ge­ord­ne­ten Kai Uf­felmann (Foto). Ab dem kom­men­den Montag sitzt er auf sei­nem neuen Sessel als Kreisrat in Winsen an der Luhe (bei Ham­burg).



Die Belle Étage in dritten Stockwerk des Rathauses war nicht wiederzuerkennen. Wo sonst büro­kra­ti­sche, nüchterne und geschäftige Sachlichkeit herrscht, war ein meterlanges Buffet mit Fingerfood und einer leckeren heißen Suppe aufgebaut. Kölsch, Sekt und Antialkoholisches wurde gereicht. Im ehe­ma­ligen Ratssaal sammelte sich die Crème de la Crème aus Dormagen und Umgebung dicht an dicht. Die Na­mensliste der Prominenten würde hier den Rah­men sprengen. Alle waren gekommen, um sich persönlich zu verabschieden von einem gebürtigen Frankfurter mit mün­sterländer Ambitionen, der sich nach einer vier­jäh­rigen Zwischenstation in Dor­ma­gen anschickt, den hohen Norden zu erobern.
Dort will er künftig Wurzeln schlagen, seine Karriere fortführen. Die Weichen für ein Eigenheim für sich und seine Familie sind schon gestellt, in gut er­reich­barer Fahr­rad­nähe (trotz Dienstwagen) zur Kreis­ver­waltung, seinem neu­en Dienstsitz. Das war ein Ab­schied mit vielen la­chen­den Augen, zwischendurch auch mal einem ern­sten, fast traurigen Ge­sichts­aus­druck des zu Ver­ab­schiedeten und einer launigen, freundschaftlich ge­präg­ten Rede von Bürgermeister Erik Lie­ren­feld, der ihm neben der wertvollen Ge­denk­mün­ze als Andenken an sein Schaffen in Dor­ma­gen einem Südwester (wasserdichte Kopfbedeckung für See­fah­rer, wird meist aus Öltuch hergestellt) gegen er­wart­bare stürmische Zeiten nahe der Meere und an der Elbe überreichte.

Das Personalkarussell
im Rathaus dreht sich

Dormagen, 9. April 2015 – Bürgermeister Erik Lierenfeld muss handeln. Der Weggang des Ers­ten Beigeordneten und Kämmerers Kai Uf­felmann per 31. Mai zum Landkreis Har­burg (bei Hamburg) löst in der Stadt­ver­waltung eine gan­ze Rei­he von Veränderungen aus. Erik Lie­ren­feld will entgegen früherer SPD­-Meinung die Chance nutzen, die Ver­wal­tungs­spitze auf nur noch drei Personen zu ver­kleinern – Bür­ger­meister und zwei Bei­ge­ordnete als Wahl­be­amte. Damit fielen län­ger­fristig die von Bür­ger­meister Peter-Olaf Hoff­mann als „Not­lö­sung“ eingeführten De­zer­nen­ten­stellen weg – eine Einsparung von rund 120.000 Euro an Personalkosten im Jahr und gleichzeitig Weg­fall einer Hierarchieebene.
Da es bis zur Wahl eines Nachfolgers von Kai Uf­fel­mann durchaus Jahresende sein könnte, muss der Ge­schäftsverteilungsplan geändert werden, damit der „Laden“ weiterlaufen kann. Erste Nutznießerin ist die jetzige Dezernentin Tanja Gaspers. Sie über­nimmt ab 1. Juni die Kämmerei als Dezernentin und wird damit verantwortlich für den kommenden Haus­haltsplan. Vorgesehen ist, sie später auch zur Bei­ge­ord­neten und Kämmerin aufzuwerten. Ab­wan­de­rungs­gelüste habe sie, so der Bürgermeister, dann wohl nicht mehr. Denn ihr Karriereziel, Wahlbeamtin zu werden, sei ja erst einmal erfüllt.
Auch Dezernent Gerd Trzeszkowski wird al­ters­be­dingt spätestens am 30. April 2017 ausscheiden. Das sei jetzt schon abzusehen. Bis dahin soll er ab 1. Juni zum weiteren allgemeinen Vertreter des Bür­ger­meis­ters ernannt werden, um mindestens drei hand­lungs­fähige Personen in der Verwaltungsspitze zu haben.
Die Lücke in der obersten Verwaltungsebene soll ein neuer Erster Beigeordneter auffüllen. Der Rat soll in seiner Sitzung am 21. April die Aus­schrei­bungs­un­terlagen beschließen. Gesucht wird idealerweise ein Volljurist, der nach den jetzigen Plänen die Be­rei­che Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Ret­tungs­dienst, Bildung und Kultur, Jugend, Soziales, Woh­nen und Schule und die Aufsicht über den Dor­magener Sozialdienst übernehmen und als all­ge­meiner Ver­tre­ter des Bürgermeisters fungieren soll.
Ausdrücklich erwünscht seien auch Bewerbungen von Frauen. Es bestünde also die theoretische Chan­ce, dass die künftige Verwaltungsspitze zu zwei Dritteln mit Frauen besetzt ist. Damit wäre die von oben verordnete Frauenquote deutlich übererfüllt. Für Erik Lierenfeld als dann möglicher „Hahn im Korb“ viel­leicht eine verlockende Vorstellung.
Dem Vernehmen nach ist allerdings parteiintern schon alles klar: In Köln steht wohl schon ein Wunsch­kandidat der SPD in den Startlöchern. Ent­scheiden über die Besetzung der Stelle wird al­ler­dings der Rat. Die Vorauswahl trifft eine Fin­dungs­kom­mission aus Vertretern aller Ratsparteien.
Die Stellenausschreibung soll kostengünstig gestaltet werden. Eine Unternehmensberatung (mit Kosten von rund 50.000 Euro) soll nicht eingeschaltet wer­den. Einzig Anzeigen in der FAZ und in einschlägigen Internetportalen und auf der Homepage der Stadt Dormagen sollen die Kosten auf rund 9.000 Euro be­grenzen.

Lierenfeld BM-Kandidat der SPD

Dormagen, 18. Januar 2014 – Nun hat sich auch die SPD entschieden. Ratsherr Erik Lie­renfeld soll demnächst von der Mit­glie­der­ver­sammlung zum Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten in Dormagen nominiert werden, teilte die SPD gestern mit.
Der Politik-Youngster Lierenfeld (27 Jahre alt) be­kleidet derzeit nebenbei hier das Amt eines stell­ver­tretenden (ehrenamtlichen) Bürgermeisters und ist gleichzeitig Stadtverbandsvorsitzender seiner Partei. Er tritt gegen den starken CDU-Kandidaten und jet­zi­gen hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Dor­ma­gen, Peter-Olaf Hoffmann und den Zentrums-Kan­di­da­ten Hans-Joachim Woitzik am 25. Mai zur Wahl um den Posten des zukünftigen Ver­wal­tungs­chefs im Rathaus an.

Förderverein spendet Musikinstrumente

Dormagen, 12. Mai 2013 - Auch in diesem Jahr schenkt der Förderverein der städ­ti­schen Musikschule Musikinstrumente im Wert von fast 3.700 Euro. Das teilte der Vor­sit­zende des Fördervereins der Musikschule, Wolfgang Horst, in der letzten Vorstands­sit­zung mit. Und das solle auch in den kom­menden Jahren so bleiben.
So kann sich Bärbel Hölzing, Leiterin der Musik­schule, darüber freuen, dass auf ihren Vor­schlag hin der Förderverein Instrumente im Wert von 1.800 Euro für das laufende Jahr bewilligt hat.
Mit einem Zuschuß wird man auch die seit 50 Jahren bestehende Städtepartnerschaft Dormagen - St. An­dré unterstützen. Es sei ein Auftritt des Mu­sik­schul­orchesters mit etwa 40 Jugendlichen in der Part­ner­stadt fest eingeplant.
Positiv wurde die Teilnahme am „Kulturrucksack“ der beiden Städte Dormagen und Monheim begrüßt. Hier bereichert die Mu­sik­schule mit zahlreichen Dar­bie­tungen das Kul­tur­pro­gramm beider Städte.
Am 7. Juli steht das traditionelle Musikschulfest an der Langemarckstraße auf dem Programm. Erst­ma­lig wird eine Hüpfburg neben anderen Attraktivitäten das Rahmenprogramm erweitern, konnte Kristin Schulz, stellvertretende Vorsitzende, stolz ver­mel­den. Er­war­tet werden auch wieder zahlreiche Auf­tritte von En­sem­bles und Gruppen der Musik­schule Dormagen. Es wird eine Leistungsschau der Musiker der städtischen Kultureinrichtung werden. Alle Bür­gerinnen und Bür­ger sind herzlich eingeladen.

Dipl. Ing. Klemens Diekmann
wird neuer evd-Geschäftsführer

Dormagen, 13. Januar 2013 – Der zukünftige Chef in der evd (Energieversorgung Dor­ma­gen GmbH) hat jetzt auch ein Gesicht: Der Aufsichtsrat des örtlichen Energie- und Was­serversorgers hat sich in seiner Sitzung kurz vor Weihnachten für Dipl. Ing. Klemens Diekmann (49, Foto rechts) entschieden.
Der Vertrag sei bereits unterschrieben, verkündete Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann heute beim Neujahrsempfang der Stadt im Leibniz-Gynasium vor mehreren hundert geladenen Gästen.
Klemens Diekmann war seit 2009 Geschäftsführer bei den Stadtwerken in Haltern am See (nördliches Ruhrgebiet). Er löst den nach 28 Jahren auf eigenen Wunsch vor dem eigentlichen Vertragsende aus dem Amt scheidenden jetzigen Geschäftsführer Rudolf Esser spätestens zum 30. Juni des Jahres ab. Wann Klemens Diekmann genau nach Dormagen kommt, entscheidet sein bisheriger Brötchengeber mit der entsprechenden Freigabe. Diekmann möch­te auf jeden Fall vorher die Gelegenheit nutzen, sich hier einzuarbeiten. Da die Stadt Dormagen die Mehrheit (51 Prozent) an dem örtlichen Versorger hält, freut sich (nicht nur) Kämmerer Kai Uffelmann (Foto links) auf frischen Wind in der städtischen Toch­ter­ge­sell­schaft.

BI BAD sammelt 6.631 Unterschriften

Dormagen, 18. Oktober 2012 – Die BI BAD hat heute vier Aktenordner mit insgesamt 6.631 Unterschriften zu ihrem Bür­ger­begehren an Bürgermeister Peter-Olaf Hoff­mann über­ge­ben. Nun muss der Stadtrat am 6. November über das Anliegen von Elke Zaum, Kerstin Born (Foto v.l.) und ihren Mitstreitern aus Nievenheim entscheiden, ob das dortige Hallenbad erhalten bleibt und in einen ak­zeptablen Zustand versetzt werden soll.
Lehnt der Rat das Bürgerbegehren in seiner näch­sten Sitzung am 6. November ab – wie schon am 1. Oktober den Antrag zur Römer Therme – findet ein Bürgerentscheid innerhalb einer Drei-Monats-Frist bis spätestens 6. Februar 2013 in Dormagen statt. Das wäre dann der zweite in der Stadt­ge­schichte. Kerstin Born: „Wir wollten keinen Bür­gerentscheid in der Weihnachtszeit. Deshalb ge­ben wir die Unterschriften auch erst heute ab.“
„Die Verwaltung wird die Unterschriften bis zur Rats­sitzung geprüft haben. Dann entscheiden die Politiker, wie es weitergeht.“ erläutert Bür­ger­meister Peter-Olaf Hoffmann die kommenden Schrit­te.
Die BI BAD hatte bereits in den ersten Tagen ihrer Aktion in Nievenheim und der näheren Umgebung mehr als 3.000 Unterschriften gesammelt. „Da aber ganz Dormagen entscheiden sollte, haben wir da­nach auch alle anderen Stadtteile besucht und bei der Bürgern nachgefragt.“ verrät Kerstin Born über das Zustandekommen der Listen. Allein rund um das Einkaufszentrum an der Mathias-Giesen-Straße sind an nur zwei Aktionstagen der Bürgerinitiative mehr als 1.500 Unterschriften von Befürwortern zusammen gekommen. Im Gegensatz zum Bür­ger­antrag zur Römer Therme steht kein mit­glieder- und fi­nanz­star­ker Verein mit wirt­schaft­lichen Interessen hinter den Aktivisten aus Nie­venheim. Alle Aktionen der BI BAD werden aus Privatschatullen bezahlt. Dabei wurden sie sogar von Bürgern aus dem Neusser Süden personell unterstützt.



Vandalen beschädigten mindestens neun Pkw

Dormagen 31. März 2013 - In der Nacht zum Oster­sonntag wüteten Vandalen in Nie­ven­heim. Sie beschädigten mutwillig zahl­rei­che Pkw. Die Spur der Schäden zieht sich von der Straße „Am Norfbach“ über die Straße „Auf der Hardt“ bis zur Koniferen- und zur Pla­ta­nen­straße.
Mutwillig wurden Spiegel abgetreten und andere Schäden verursacht. In vielen Fällen deutet die Spu­renlage darauf hin, dass die Täter über die Fahrzeuge gelaufen sind und dadurch erhebliche Schäden ver­ur­sacht haben. Bisher wurden der Po­li­zei neun Fälle bekannt.
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich bei den Tätern um drei Jugendliche handeln, die in der Nacht gegen 03:30 Uhr im Bereich „Am Norfbach“ und „An der Birk“ beobachtet wurden. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte sich mit der Polizei im Rhein-Kreis-Neuss, Telefon 02131 3000 in Ver­bindung setzen.

Falscher Wasserwerker unterwegs

Dormagen, 23. Juli 2012 - Ein unbekannter Mann klingelte vergangenen Samstag vor­mit­tags an der Wohnungstür einer Seniorin auf der Langemarkstraße und gab sich als Mit­ar­beiter der „Wasserwerke NRW“ aus. Er zückte kurz einen Ausweis, vermittelte einen se­ri­ösen Eindruck und verschaffte sich so Zugang zur Wohnung der älteren Frau.
In einem unbeobachteten Moment durchsuchte der Unbekannte das Schlafzimmer nach Wertsachen und ließ eine Schmuckschatulle mitgehen. Nachdem er das Haus verlassen hatte, wurde die Seniorin misstrauisch und stellte fest, dass sie einem drei­sten Trickdieb aufgesessen war. Die eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: Circa 40 Jahre alt, schlanke Figur, bekleidet mit Jeans, T-Shirt, schwarz-weißen Turnschuhen und Base­ball­cap. Er sprach hochdeutsch und hatte ein gepflegtes Er­scheinungsbild.
Hinweise zur verdächtigen Person oder möglichen anderen Opfern des Trickdiebes unter der Te­le­fon­nummer 02131 3000 an die Polizei.


Schwimmbad-Neubau an der Robert-Koch-Straße wird am 22. Juli eröffnet:

Maskottchen Sammy

schwimmt bald

im Stadtbad

Dormagen, 27. April 2017 – Bereits am 22. Juli wird das neue Hallenbad an der Robert-Koch-Straße eröffnet. Mo­na­te vor dem geplanten Termin im Herbst. „Die Bau­kos­ten bleiben wohl im vorgesehenen Rahmen vom 10,8 Millionen Euro, allen Un­ken­ru­fen zum Trotz“, sagte Bür­ger­meis­ter Lierenfeld nicht ohne Stolz. Kai­man Sammy, der im Jahr 1994 tagelang als ‚Ungeheuer vom Stra­ber­ger See’ durch die Weltpresse geisterte, wird Mas­kott­chen und Namensgeber. Das Nie­ven­hei­mer Bad wird zeitgleich für immer geschlossen, weil das Personal zur Robert-Koch-Straße wechselt.



„Die Arbeiten sind so zügig vorangeschritten, dass wir den Puf­fer im Zeitplan nicht mehr benötigen“, gab der Ge­schäfts­füh­rer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, Klaus Schmitz, heu­te bekannt. Jetzt startet das Schwimm­ver­gnü­gen für Familien schon in den Sommerferien. „Ge­mein­sam mit den Schulen und Wassersportvereinen konnten wir inzwischen auch die Verteilung der Nutzungszeiten ein­ver­nehm­lich regeln“, in­for­mier­te Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld als Vorsitzender des SVGD-Aufsichtsrates.

Beim Namenswettbewerb für das künftige Bad wurden ins­ge­samt 171 Vorschläge von den Bürgern eingereicht. Das Spek­trum reich­te dabei von ‚Dormaqua’ über ‚Rheinquelle' bis zu ‚Kurt-Schramm-Gedächtnis-Bad’ als Hommage an den frü­he­ren Schwimmlehrer der Römertherme. Gewinner des Wett­be­werbs sind Renate Otte aus Nievenheim für ihren Vorschlag ‚Stadtbad’ und Jens Schwei­kart aus Stürzelberg für den Na­mens­zu­satz ‚Sammy’. Sie werden bei der Eröffnung am 22. Juli geehrt und erhalten die ausgelobten Preise.

„Am Ende hat der Aufsichtsrat zwei Ideen favorisiert“, so Schmitz. Der erste Vorschlag war eher sachlich: ‚Stadtbad Dor­ma­gen’. Der zweite bezog sich auf das zukünftige Mas­kott­chen für das neue Bad: den Kaiman Sammy, der 1994 am Straberg-Nievenheimer See ausbüxste. Sammy wird in Zu­kunft im Mar­ke­ting für das neue Bad werben. Die dazu pas­sen­de Stra­te­gie ist noch nicht fertig. So viel steht aber jetzt schon fest: Er wird auf Kaffeetassen prangen, als Aufkleber erhältlich sein, T-Shirts zie­ren – und im Bad als Großspielgerät mit den überdimensionalen Maßen 12 mal 2 Meter die Kinder erfreuen.

Der Aufsichtsrat entschied dann, beide Vorschläge zu ver­ei­nen - und so lautet der Name nun ‚Stadtbad Dormagen – Sammys’. So wird es zusammen mit dem Bild eines strah­len­den Kaimans, der einen Rettungsring dabei hat, groß auf der Fassade zu sehen sein. Das Maskottchen wurde von dem Ham­bur­ger Grafiker Frank Ihler entworfen. SVGD-Ge­schäfts­füh­rer Klaus Schmitz und Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld prä­sen­tier­ten Mas­kott­chen Sammy heute vor dem Neubau des Bades. (Foto oben).

Vorerst ist auf der Baustelle an der Robert-Koch-Straße aber noch Endspurt angesagt. Zweieinhalb Wochen vor dem Er­öff­nungs­ter­min, am 6. Juli, soll das Gebäude vom Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer De­pen­brock an die SVGD übergeben werden, die dann mit ihrem Per­so­nal Zeit hat, um sich mit allen tech­ni­schen An­la­gen vertraut zu machen. In diesem Zeitraum lädt die SVGD ‚Test­schwim­mer’ aus den örtlichen Vereinen ein, alles im Pro­be­be­trieb durch­zu­spie­len und um noch vor­han­de­ne kleinere Män­gel zu beseitigen, besonders aber, um Erfahrungen mit der neu­en Technik zu sam­meln.

Wenn Sie hier klicken, können Sie ein 1:55 Minuten langes Video der SVGD sehen, das den Baufortschritt des neuen Stadtbades zeigt.

An der Robert-Koch-Straße und gegenüber des Bad-­Neu­baues stehen wie bisher die rund 80 Parkplätze auf einem SVGD-ei­gen­en Gelände kostenfrei für Besucher zur Ver­fü­gung.

Gleichzeitig wird das Schwimmbad in Nievenheim endgültig ge­schlos­sen. Die Mannschaft (zwölf fest angestellte Mit­ar­bei­ter und vier Aushilfen) werden an die Robert-Koch-Straße wechseln.

„Die Malerarbeiten und der Trockenbau laufen im Neubau auf Hochtouren, es muss noch gefliest und der Hubboden in­stal­liert wer­den und auch die Inbetriebnahme der gesamten Hal­len­bo­den­tech­nik mit Wasseraufbereitung und Lüf­tungs­an­la­gen steht noch an", erläuterte Schmitz den Fortgang der Ar­bei­ten bis zum Übergabetermin.

Seit Mitte 2015 läuft das derzeit größte Bauprojekt innerhalb des Stadtkonzerns. Damals wurde das alte Hallenbad aus dem Jahr 1966 bis in den Kellerbereich abgerissen. Aus der ge­wal­ti­gen Bau­gru­be wuchs dann seit April 2016 ein neuer Hochbau empor. Dort erstreckt sich künftig eine rund 700 Quadratmeter große Was­ser­flä­che.

Das Hauptbecken bietet acht 25-Meter-Bahnen, die vom Deut­schen Schwimm-Verband (DSV) sogar für Lan­des­meis­ter­schaf­ten zertifiziert sein werden. Hinzu kommt ein Va­rio­bec­ken mit 170 Quadratmetern Wasserfläche, das mit seinem Hubboden als Lehr­schwimm­becken und für Kurse genutzt werden kann. Der Hubboden lässt sich aus dem Wasser he­ben, sodass eine troc­kene, begehbare Fläche entsteht, die bei Veranstaltungen als erweiterte Aktionsfläche genutzt werden kann. Den Vereinen steht ein Multifunktionsraum, zum Bei­spiel für Schulungen für bis zu 40 Personen, zur Verfügung. Ferner gibt es ein Kin­der­plansch­becken und eine Sprung­an­la­ge mit Ein-Meter-Brett und Drei-Me­ter-Turm.

Ins Auge gefasst ist, der DLRG zu ermöglichen, auf dem Gelände des Stadtbades ein eigenes Gebäude zu errichten. Das Grund­stück dafür könnte die DLRG von der Stadt lang­fris­tig pachten.

Komplettiert wird das Hallenbad durch sechs Sam­mel­um­klei­den, 18 Einzelkabinen, 28 Einzelduschen und ein großzügiges Foyer mit Getränke- und Snackautomaten, Kassenbereich und Blick in die Schwimmhalle. Die Aufträge hierfür hatte die SVGD an die In­ge­nieur­ge­sell­schaft Constrata als Pro­jekt­steu­erer und das west­fä­li­sche Familienunternehmen Depenbrock als Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer vergeben.

Sie werden bis zum Ende Bauzeit gewaltige Massen bewegt ha­ben - unter anderem mehr als 1.500 Kubikmeter Beton, 220 Tonnen Stahl und 3.670 Quadratmeter Fliesen. Das Hallenbad mit Ne­ben­räu­men und Keller umfasst stattliche 21.284 Ku­bik­me­ter um­bau­ten Raum und 3.890 Quadratmeter Brut­to­grund­riss­flä­che.

Den Wassersportvereinen stehen in dem neuen Bad künftig rund 167 Bahnstunden wöchentlich an Trainingszeiten zur Ver­fü­gung. Neben den öffentlichen Schwimmzeiten mit 441 Bahn­stun­den nimmt außerdem das Schulschwimmen mit 157 Bahn­stun­den gro­ßen Raum ein. „Hier konnten wir in der ge­mein­sa­men Ge­sprächs­run­de sämtliche Wünsche der Vereine und Schulen er­fül­len“, so Lierenfeld.

Das lange erwartete Seveso III Gutachten liegt vor:

Aus für das Fachmarktzentrum
– Entwarnung für die Innenstadt

Dormagen, 25. April 2017 – Der Traum vom Fach­markt­zen­trum auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik ist geplatzt. Ein lange erwartetes TÜV-Gutachten, das heu­te im Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt wurde, stellt die Weichen neu.



Das sogenannte Seveso III Gutachten bewertet alle Flächen süd­lich der Europastraße als Flächen, die im „angemessenen Si­cher­heits­ab­stand“ (auf der Karte unten dunkelrot ein­ge­färbt) zu den Bereichen der möglichen Störfall-Betriebe des Chemparks lie­gen. Bei neuen Bauvorhaben in diesem Bereich, dazu gehört auch der Friedhof am Gewerbegebiet TOP West an der Mathias-Giesen-Straße, ist nach dem Gutachten eine gesonderte Über­prü­fung erforderlich, ob und unter welchen Voraussetzungen sie möglich sind.

Das betrifft als eines der größten Projekte in der Innenstadt auch das geplante Fachmarktzentrum auf dem früheren Ge­län­de der Zuckerfabrik. „Wir haben den Eigentümer Edeka darüber un­ver­züg­lich informiert. Nach den störfallrechtlichen Vorgaben ist eine Einzelhandelsnutzung dort nicht ge­neh­mi­gungs­fä­hig", berichtet der Bürgermeister in der Sitzung des Planungs- und Um­welt­aus­schusses. Er ergänzte: „Zunächst bleibt aber ab­zu­war­ten, ob das Gutachten in der vor­lie­gen­den Form von den zu­stän­digen Be­hör­den anerkannt wird."

„Für alle vorhandenen Wohngebäude und Gewerbebetriebe gilt dort allerdings Bestandsschutz. Auch die Römer-Therme und der Sportpark am Höhenberg sind in ihrer heutigen Form durch die Seveso-Richtlinie nicht gefährdet“, bewertet Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld das Gutachten in einer Stellungnahme als durch­aus positiv für künftige Bauvorhaben in Dormagen: „Danach kön­nen wir davon ausgehen, dass der weitaus größ­te Teil un­se­rer In­nen­stadt erfreulicherweise nicht mehr von Ein­schrän­kun­gen be­trof­fen sein wird.“

© Karte: TÜV-Süd

Bisher musste man bei Planungen vom deutlich größeren so­ge­nann­ten „Achtungsabstand“ (auf der Karte orange ein­ge­färbt) ausgehen, weil die Auswirkungen eines möglichen Stör­fal­les im Chempark nicht untersucht waren. Danach wäre ein großer Teil der südlichen Innenstadt von den Be­schrän­kun­gen betroffen.

Die Stadt hatte das Gutachten beim TÜV-Süd in Auftrag ge­ge­ben, um zahlreiche Bauvorhaben, wie etwa das Großprojekt der Bau­ge­nos­sen­schaft im Quartier zwischen Ubierstraße und Hel­bü­chel­straße endlich auf den Weg bringen zu können. Hin­ter­grund: Hier ruhen die Verfahren, bis klar ist, ob nach der Se­ve­so-Richtlinie besondere Auflagen zu beachten sind. Ohne gut­ach­ter­liche Un­ter­su­chung gelten bisher generelle „Ach­tungs­ab­stän­de" zu Stör­fall­be­trie­ben im benachbarten Chempark. Sie reichen bis an die Robert-Koch-Straße im Nor­den der In­nen­stadt. „Nach dem TÜV-­Gutachten, das nun der Bezirksregierung und dem Lan­des­um­welt­amt zur Prüfung vor­liegt, werden sich die konkret ermittelten Abstände aber erheblich reduzieren", so Lierenfeld.

Die Gutachter Beate Flex und Walter Maier hatten allein im Chem­park 21 Anlagen genau unter die Lupe genommen, hun­der­te von Parametern erhoben, um die Störfall-Be­triebs­be­rei­che genau de­fi­nie­ren zu können. Trotzdem ist sich Beate Flex auf Nachfrage nicht sicher, „solange nicht der grüne Haken“ des Lan­des­um­welt­am­tes unter die Ausarbeitung gemacht ist. Denn die Richtlinien seien umfangreich und kompliziert. Man­ches sei auch Aus­le­gungs­sache.

Nicht nur der Chempark gehört zu den störfallrelevanten Be­trie­ben in und um Dormagen. Auch die Becker Industrielack GmbH an der Roseller Straße und die Biogasanlage der Rhein­Energie am Randkanal bei Hackenbroich, der Spezialist für Spezialgase GHC (Gerling, Holz und Co Handels GmbH) an der Sie­mens­stra­ße in Delrath, die EGN in Hackenbroich und sogar die Hydro Aluminium in Norf stehen auf der Liste der ge­fähr­den­den Be­trie­be.

Am 10. Juli 1976 ereignete sich in Seveso, einer Gemeinde 21 Ki­lo­me­ter nördlich von Mailand in Nord-Italien ein Dioxin-Un­fall, der als „Sevesounglück“ bekannt wurde. Der Name steht seit­dem für eine der größten Umweltkatastrophen Europas und war Aus­gangs­punkt für die Richtlinie 96/82/EG (Seveso-II-Richt­li­nie).

Nun bald auch in Hackenbroich und Delhoven:

100 Mbit für alle

Dormagen, 25. April 2017 – Jetzt kommt auch das letzte Vier­tel des Stadtgebietes Anschluss an die Da­ten­au­to­bahn. Endlich wer­den auch Hackenbroich und Del­hoven mit der Glasfaser er­schlos­sen. Bis zu 100 Mbit für alle im Down­load, bis zu 40 Mbit im Upload. Ab Oktober in Hac­ken­broich verfügbar, ein paar Wochen später auch in Del­hoven. Einzig Gohr bleibt noch au­ßen vor. Dort er­folgt die Anbindung ans schnelle In­ter­net (noch) teuer per Funk. Diesmal hat die Telekom die Nase vorn. Net­Cologne hatte den Glasfaserausbau ge­mein­sam mit der evd (Energieversorgung Dormagen) bereits seit Mitte des ver­gan­gen­en Jahres in den übri­gen Ortsteilen rea­li­siert.

Bis das schnelle Internet bei den rund 2.900 Haushalten an­kommt, muss die Telekom vier Kilometer Glasfaserkabel un­ter die Erde verlegen und acht Verteiler neu aufstellen oder vor­han­de­ne aufrüsten. Zwischen der örtlichen Ver­mitt­lungs­stel­le und den grauen Verteilerkästen, die zu Mul­ti­funk­tions­ge­häu­sen auf­ge­rüs­tet werden, wird das Kupferkabel durch Glasfaser ersetzt. Das elektrische Signal geht dann weiterhin von dort per Kupfer­ka­bel zu den Hausanschlüssen. „Die Pla­nun­gen sind ab­ge­schlos­sen, jetzt wird gegraben“, verkündete Simon Pohlen (Foto re.) zu­ver­sicht­lich, der bei der Telekom zuständige Re­gio­nal­ma­na­ger.

Haus Sturm (Foto 2. v.li..), Hackenbroicher Lokalgröße und stell­ver­tre­ten­der Bürgermeister, zeigt sich sehr erfreut, dass nun auch seine ‚Heimat’ endlich drankommt: „Schnelle In­ter­net­ver­bin­dun­gen sind aus dem Leben unserer Bürger und Bür­ge­rin­nen nicht mehr wegzudenken – privat und ge­schäft­lich. Sie sind ein wich­ti­ger Standortvorteil und bedeuten Zukunftsfähigkeit.“

Wirt­schafts­för­de­rin Lidia Wygasch-Bierling (Foto li.) von der seit Jah­resanfang agierenden Stadt­mar­ke­ting- und Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft Dormagen (SWD) betonte die Notwendigkeit von schnellen Datenleitungen gerade für die vielen Betriebe, die im Ge­wer­be­ge­biet Hac­ken­broich an­ge­sie­delt sind. Das habe sie immer wieder als Forderung der Ge­wer­be­trei­ben­den bei ihren Gesprächen mit den Un­ter­neh­men zu hören bekommen.

Der Startschuss fiel an einem unscheinbaren grauen Kasten an der Hackhauser Straße. Telekom-Techniker Alexander Dan­kert (Foto 2. v.re.) aus Neuss hält ein kleines Bündel Glas­fa­ser­ka­bel in der Hand, die die gebündelten tausend Ku­pfer­lei­tun­gen in der Hand seines Kollegen ersetzen werden. Am ge­öff­ne­ten Schalt­kas­ten daneben wird die neue Technik dann an­ge­schlos­sen.

Nach zwei Jahren neue Führung für den Deichverband:

Joachim Fischer ist der neue Deichgräf

Dormagen, 6. April 2017 – Als Heimrat im Deichamt kennt er das Geschäft, als Bauingenieur mit dem Fach­gebiet Spezialtiefbau bei international tätigen Bau­fir­men kennt er sich in Bau-An­ge­legenheiten bestens aus. Als Mitglied des Rates der Stadt kennt er die Po­li­tik. Beste Voraussetzungen, die anstehende große Deich­sa­nie­rung mit Engagement und Wissen wei­ter­zu­füh­ren. Heute Abend wurde Joachim Fischer (Foto re.) zum neuen Deich­grä­fen gewählt. Er erhielt die Stim­men von zehn der an­we­sen­den 13 Mitglieder des Er­ben­ta­ges – bei drei Enthaltungen ein einstimmiges Er­geb­nis. Joachim Fischer ist bis 2020 für die Dauer der Restwahlzeit seines Vorgängers gewählt.

Vorher hatte Reinhard Hauschild (Foto li.) nach nur zwei Jah­ren und einem Monat das für Dormagen wichtige Amt des Deich­grä­fen niedergelegt. Hängt am Deichverband Dormagen / Zons doch die Wirksamkeit des Hochwasserschutzes von einem gro­ßen Teil der Bürger der Stadt ab. In nicht-öf­fent­li­cher Sitzung vor genau einem Monat hatte der Erbentag mit großer Mehrheit einen Be­schluss zu einem Be­weis­si­che­rungs­ver­fah­ren gefasst, das Hau­schild nicht mittragen und ver­ant­wort­lich umsetzen woll­te, weil das mit großen wirtschaftlichen Risiken verbunden sei. Deshalb trat Reinhard Hauschild heute mit sofortiger Wir­kung als Deichgräf des Deichverbandes Dormagen / Zons zu­rück. Das hatte er in der März-Sitzung des Erbentages bereits angekündigt.

Mit erstickender Stimme bedankte sich Reinhard Hauschild in sei­ner Abschiedsrede vor allem bei seinem Team, den Kol­le­gen im Deichamt, besonders bei seinem Stellvertreter Franz Josef Bauers und Geschäftsführer Wilfried Schellen. Durch sie habe er neben der engsten kollegialen Zusammenarbeit menschliche Be­rei­che­rung erfahren. Hauschild wünschte dem Deichverband, dass frü­he­re einseitige Ausrichtungen nicht wieder zum Tragen kämen. „Der Deichverband darf nie wieder zu einem Feld ein­sei­ti­ger In­te­res­sen­wahr­nehmung wer­den“, warnte er mit Blick auf die Interessen von Land­wir­ten und Großgrundbesitzern.

So ganz zurückziehen will Reinhard Hauschild sich nicht aus dem Geschehen. Die Homepage des Verbandes wird er weiter pflegen und mit Rat und Tat an der geplanten Sat­zungs­än­de­rung und an der Erstellung der Unterlagen für das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren beratend mitarbeiten. Sein über­zeu­gen­des Sta­te­ment dazu: „Rücktritt ja, Austritt nein.“

Geschäftsführer Wilfried Schellen ist sich sicher: „Der Über­gang zu Joachim Fischer als neuem Deichgräfen gewährleistet die Fort­set­zung unserer bisherigen Arbeit.“ Für Reinhard Hau­schild gab es zum Abschied einen Gutschein für ein „gutes Gläschen“ und eine herzliche Umarmung, bevor er sich auf die Zu­schau­er­plät­ze zu­rückzog.

Ältere Berichte und Kommentare finden Sie im Archiv.

Twitter + Facebook


Navigation
Home
Über mich
Dormagen-News
- Archiv
Auto + Verkehr
Impressum/AGB
Verlinkt!
Foto-Datenbank
WESTPOOL
Klassische Fotografie
DJV DÜsseldorf
VDJ Hilfe
Auto-Redaktion
Unfall-Magazin
mein Computerfachmann
Newsletter
Da sich auf meinen Seiten nicht jeden Tag etwas Neues tut, ist es bestimmt hilfreich für Sie, wenn Sie sich mit einer E-Mail an die Adresse im Impressum melden. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand mit einer Nachricht von mir in Ihr Postfach und Sie verpassen nichts.

Geld sparen bei
Strom und Gas

Energierverbraucher in Dor­magen könnten kräf­tig sparen, wenn sie sich nur den richtigen Ver­sor­ger aus­suchten. Der ört­liche Anbieter, die evd (Ener­gieversorgung Dor­magen GmbH), eine ge­mein­same Tochter der RheinEnergie Köln und der Stadt Dor­magen, ist da nicht un­be­dingt die erste Wahl. Un­sere lo­ka­len Politiker, die im Auf­sichtsrat des Un­ter­neh­mens sitzen, hö­ren das sicher nicht gerne, denn der Haushalt der Stadt pro­fitiert auch von den Ge­winnen der evd. Ein Wechsel zu einem ande­ren Anbieter ist im In­ter­net ganz einfach und vor allem mit keinem Qua­li­täts­ver­lust verbun­den, wenn man nicht un­be­dingt auf eine örtliche Ge­schäfts­stelle Wert legt. Nach einem neuen Ge­setz muss der Anbie­ter­wech­sel innerhalb von drei Wo­chen voll­zogen sein.

Das Vergleichsportal Veri­vox (www.verivox.de) listet allein für Strom bei einem Ver­brauch von 4000 kW/h im Jahr 295 mögliche Tarife auf, die in Dormagen ge­bucht wer­den können. Beim Grund­ver­sorgungstarif belegt die evd Platz 246, das günstigste Ange­bot des lokalen An­bie­ters steht auf Platz 203. Dabei sind weder Tarife mit Vor­auskasse, Kau­tion oder Bo­nus be­rück­sich­tigt. Es gibt also mindestens 202 Tarife anderer Lie­fe­ran­ten, die zum Teil deutlich preiswer­ter sind. So lassen sich im günstigsten Fall knapp 225 Euro im Jahr sparen.

Bei Gas sieht die Situation ähnlich aus: Bei einem Ver­brauch von 20.000 kW/h im Jahr werden 172 Tarife für Dormagen-Mitte aufgelistet. Der Tarif „evd Erdgas on­line“ steht auf Platz 130, der Tarif „evd Erdgas komplett“ auf Platz 136, der Tarif „evd Erdgas klassik“ sogar auf Platz 161 nahe am teuren Ende. Einsparungen von rund 430 Euro im Jahr sind drin, wenn Sie sich den richtigen Anbieter aussu­chen. Auch hier sind weder Tarife mit Kaution, Voraus­kasse oder Bonus berück­sichtigt. (Alle Angaben mit Stand vom 24. Januar 2015)


Home
Über mich
Dormagen-News Archiv
Auto + Verkehr
Impressum/AGB