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© Fotos: Friedhelm Holleczek


Schmutz im Trinkwasser?

Dormagen, 1. Juli 2016 – Und wieder hat die Ge­schäfts­füh­rung der Kreiswerke Gre­ven­broich GmbH sich nicht ge­traut, unerwünschte, kritische Fragen von Journalisten zu be­ant­wor­ten. Zum wie­der­hol­ten Male fiel eine ent­spre­chen­de Bilanz-Pres­se­kon­fe­renz aus. Sonst nutzt man doch jede Gelegenheit, sein strahlendes Gesicht in eine Kamera zu halten, und sei das Ereignis noch so unwichtig.
Der Geschäftsführer Stefan Stelten (Jahresgehalt 2015 gemäß Geschäftsbericht: 153.870,33 Euro ein­schließlich Sachleistungen z.B. Dienstwagen) er­laubte sich sogar in anderem Zusammenhang, einen Ein­zel­nen aus dem Berufsstand als „Schmierfinken“ zu be­zeich­nen. Stattdessen legten die Kreiswerke Gre­ven­broich eine zwar umfangreiche, aber nur die Sicht­wei­se von Geschäftsführung und Aufsichtsrat be­schö­ni­gende Darstellung des Geschäftsverlaufs 2015 in schriftlicher Form vor. Das entspricht wohl dem ei­gen­en Selbstverständnis des Mo­no­pol­an­bie­ters für Trinkwasser für etwa die Hälfte der Be­woh­ner des Rhein-Kreises Neuss, dem auch keiner der 26.998 Dor­ma­gener „Anschlusspflichtigen“ entgehen kann.
Immerhin, so viel kann man im Geschäftsbericht nach­le­sen: „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit 2004 und damit nun bereits seit 12 Jahren un­se­ren Wasserpreis nicht verändert haben. Diese Sta­bi­li­tät ist ein Kennzeichen unseres Unternehmens und nicht selbstverständlich. Aufsichtsrat, Ge­schäfts­füh­rung und die engagierten Mitarbeiter der Kreiswerke Grevenbroich GmbH stehen für diese erfolgreiche Ar­beit im Interesse unserer Kunden in den ver­gan­gen­en Jahren. Eine solche besondere Preispolitik hat auch in der Zukunft Bestand.“ Die letzte Aussage ist ja wohl ein Versprechen, dass die Preise auch in naher Zu­kunft nicht steigen werden. Ob das auch für Dor­ma­gen gilt, ist offen, denn ab dem 1. Januar 2017 über­nimmt die evd (Energieversorgung Dormagen GmbH) hier die Trinkwasserversorgung.
Nicht gestellt werden konnte zum Beispiel die Frage, ob die Beteiligung der Kreiswerke Grevenbroich an der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Was­ser­for­schung gemeinnützige GmbH, die gleichzeitig mit dem Gesundheitsamt der Rhein-Kreises Neuss die Wasserqualität überprüft, nicht zu In­ter­es­sen­konflik­ten führen kann. Die Kreiswerke Grevenbroich GmbH gehört der Verwaltungsgesellschaft des Rhein-Krei­ses Neuss, die eine 100-Prozent-Tochter des Rhein-Krei­ses Neuss ist, zu dem ebenfalls das Ge­sund­heits­amt gehört. Wer kennt nicht den Spruch: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“ Woanders nennt man das Vetternwirtschaft.
Auch nicht gefragt werden konnte, was man mit der um 1,7 Millionen Euro auf jetzt 21,3 Millionen Euro erhöhten Rücklage (Eigenkapitalquote 71 Prozent) ge­plant ist. Seit Jahren verweigert man Antworten, denn: „Neben den allgemeinen Risiken in der Was­ser­ver­sor­gung (z.B. Wasserverunreinigungen, Rohr­brü­che) bestehen keine nennenswerten un­ter­neh­mens­spe­zi­fi­sche Risiken“, steht im Geschäftsbericht.
Interessant wäre auch die Frage, warum Ge­schäfts­führer Stelten im Jahr 2015 eine (kleine) Ge­halts­er­hö­hung (im Jahr 2014 waren es satte 8,5 Prozent) be­kom­men hat, das Gehalt des weiteren Ge­schäfts­füh­rers Ingolf Graul, der gleichzeitig Kämmerer des Rhein-Kreises Neuss ist, mit 4.696,80 Euro im Jahr unverändert geblieben ist. Hat diese Regelung Leis­tungs­be­zug?
Die Kreiswerke Grevenbroich haben im Jahr 2015 Mit­ar­bei­terdarlehen in Höhe von 68.000 Euro (Vor­jahr 64.000 Euro) ausgegeben. Wie hoch ist der Zinssatz? Sind die Darlehnsnehmer in Lei­tungs­funk­tionen?
Die Beteiligung der Öffentlichen Hand an pri­vat­wirt­schaft­lich organisierten Unternehmen mag sinnvoll sein. Oft wird sie missbraucht, um Schat­ten­haus­hal­te zu verschleiern, um „verdiente“ Mitarbeiter oder Freun­de (Geschäftsführer Stelten war früher So­zial­de­zer­nent im Rhein-Kreis Neuss) zu versorgen oder abzuschieben und um sich hinter dem gesetzlichen Schutz einer GmbH um Auskunftspflichten he­rum­zu­drücken.
Wie wir wissen, sind lange nicht alle GmbH-­Ge­schäfts­führer „Gutmenschen“. Deshalb sollte ihnen im Detail auf die Finger geschaut werden. Skandale gibt es zu Hauf. „Schmierfinken“ können halt ziemlich unangenehm sein und den „guten Ruf“ be­schmut­zen.



Abschied von Kai Uffelmann

Dormagen, 29. Mai 2015 – Die Goldene Mün­ze der Stadt Dormagen gab’s zum Abschied für den ausscheidenden Ersten Bei­ge­ord­ne­ten Kai Uf­felmann (Foto). Ab dem kom­men­den Montag sitzt er auf sei­nem neuen Sessel als Kreisrat in Winsen an der Luhe (bei Ham­burg).



Die Belle Étage in dritten Stockwerk des Rathauses war nicht wiederzuerkennen. Wo sonst büro­kra­ti­sche, nüchterne und geschäftige Sachlichkeit herrscht, war ein meterlanges Buffet mit Fingerfood und einer leckeren heißen Suppe aufgebaut. Kölsch, Sekt und Antialkoholisches wurde gereicht. Im ehe­ma­ligen Ratssaal sammelte sich die Crème de la Crème aus Dormagen und Umgebung dicht an dicht. Die Na­mensliste der Prominenten würde hier den Rah­men sprengen. Alle waren gekommen, um sich persönlich zu verabschieden von einem gebürtigen Frankfurter mit mün­sterländer Ambitionen, der sich nach einer vier­jäh­rigen Zwischenstation in Dor­ma­gen anschickt, den hohen Norden zu erobern.
Dort will er künftig Wurzeln schlagen, seine Karriere fortführen. Die Weichen für ein Eigenheim für sich und seine Familie sind schon gestellt, in gut er­reich­barer Fahr­rad­nähe (trotz Dienstwagen) zur Kreis­ver­waltung, seinem neu­en Dienstsitz. Das war ein Ab­schied mit vielen la­chen­den Augen, zwischendurch auch mal einem ern­sten, fast traurigen Ge­sichts­aus­druck des zu Ver­ab­schiedeten und einer launigen, freundschaftlich ge­präg­ten Rede von Bürgermeister Erik Lie­ren­feld, der ihm neben der wertvollen Ge­denk­mün­ze als Andenken an sein Schaffen in Dor­ma­gen einem Südwester (wasserdichte Kopfbedeckung für See­fah­rer, wird meist aus Öltuch hergestellt) gegen er­wart­bare stürmische Zeiten nahe der Meere und an der Elbe überreichte.

Das Personalkarussell
im Rathaus dreht sich

Dormagen, 9. April 2015 – Bürgermeister Erik Lierenfeld muss handeln. Der Weggang des Ers­ten Beigeordneten und Kämmerers Kai Uf­felmann per 31. Mai zum Landkreis Har­burg (bei Hamburg) löst in der Stadt­ver­waltung eine gan­ze Rei­he von Veränderungen aus. Erik Lie­ren­feld will entgegen früherer SPD­-Meinung die Chance nutzen, die Ver­wal­tungs­spitze auf nur noch drei Personen zu ver­kleinern – Bür­ger­meister und zwei Bei­ge­ordnete als Wahl­be­amte. Damit fielen län­ger­fristig die von Bür­ger­meister Peter-Olaf Hoff­mann als „Not­lö­sung“ eingeführten De­zer­nen­ten­stellen weg – eine Einsparung von rund 120.000 Euro an Personalkosten im Jahr und gleichzeitig Weg­fall einer Hierarchieebene.
Da es bis zur Wahl eines Nachfolgers von Kai Uf­fel­mann durchaus Jahresende sein könnte, muss der Ge­schäftsverteilungsplan geändert werden, damit der „Laden“ weiterlaufen kann. Erste Nutznießerin ist die jetzige Dezernentin Tanja Gaspers. Sie über­nimmt ab 1. Juni die Kämmerei als Dezernentin und wird damit verantwortlich für den kommenden Haus­haltsplan. Vorgesehen ist, sie später auch zur Bei­ge­ord­neten und Kämmerin aufzuwerten. Ab­wan­de­rungs­gelüste habe sie, so der Bürgermeister, dann wohl nicht mehr. Denn ihr Karriereziel, Wahlbeamtin zu werden, sei ja erst einmal erfüllt.
Auch Dezernent Gerd Trzeszkowski wird al­ters­be­dingt spätestens am 30. April 2017 ausscheiden. Das sei jetzt schon abzusehen. Bis dahin soll er ab 1. Juni zum weiteren allgemeinen Vertreter des Bür­ger­meis­ters ernannt werden, um mindestens drei hand­lungs­fähige Personen in der Verwaltungsspitze zu haben.
Die Lücke in der obersten Verwaltungsebene soll ein neuer Erster Beigeordneter auffüllen. Der Rat soll in seiner Sitzung am 21. April die Aus­schrei­bungs­un­terlagen beschließen. Gesucht wird idealerweise ein Volljurist, der nach den jetzigen Plänen die Be­rei­che Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Ret­tungs­dienst, Bildung und Kultur, Jugend, Soziales, Woh­nen und Schule und die Aufsicht über den Dor­magener Sozialdienst übernehmen und als all­ge­meiner Ver­tre­ter des Bürgermeisters fungieren soll.
Ausdrücklich erwünscht seien auch Bewerbungen von Frauen. Es bestünde also die theoretische Chan­ce, dass die künftige Verwaltungsspitze zu zwei Dritteln mit Frauen besetzt ist. Damit wäre die von oben verordnete Frauenquote deutlich übererfüllt. Für Erik Lierenfeld als dann möglicher „Hahn im Korb“ viel­leicht eine verlockende Vorstellung.
Dem Vernehmen nach ist allerdings parteiintern schon alles klar: In Köln steht wohl schon ein Wunsch­kandidat der SPD in den Startlöchern. Ent­scheiden über die Besetzung der Stelle wird al­ler­dings der Rat. Die Vorauswahl trifft eine Fin­dungs­kom­mission aus Vertretern aller Ratsparteien.
Die Stellenausschreibung soll kostengünstig gestaltet werden. Eine Unternehmensberatung (mit Kosten von rund 50.000 Euro) soll nicht eingeschaltet wer­den. Einzig Anzeigen in der FAZ und in einschlägigen Internetportalen und auf der Homepage der Stadt Dormagen sollen die Kosten auf rund 9.000 Euro be­grenzen.

Lierenfeld BM-Kandidat der SPD

Dormagen, 18. Januar 2014 – Nun hat sich auch die SPD entschieden. Ratsherr Erik Lie­renfeld soll demnächst von der Mit­glie­der­ver­sammlung zum Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten in Dormagen nominiert werden, teilte die SPD gestern mit.
Der Politik-Youngster Lierenfeld (27 Jahre alt) be­kleidet derzeit nebenbei hier das Amt eines stell­ver­tretenden (ehrenamtlichen) Bürgermeisters und ist gleichzeitig Stadtverbandsvorsitzender seiner Partei. Er tritt gegen den starken CDU-Kandidaten und jet­zi­gen hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Dor­ma­gen, Peter-Olaf Hoffmann und den Zentrums-Kan­di­da­ten Hans-Joachim Woitzik am 25. Mai zur Wahl um den Posten des zukünftigen Ver­wal­tungs­chefs im Rathaus an.

Förderverein spendet Musikinstrumente

Dormagen, 12. Mai 2013 - Auch in diesem Jahr schenkt der Förderverein der städ­ti­schen Musikschule Musikinstrumente im Wert von fast 3.700 Euro. Das teilte der Vor­sit­zende des Fördervereins der Musikschule, Wolfgang Horst, in der letzten Vorstands­sit­zung mit. Und das solle auch in den kom­menden Jahren so bleiben.
So kann sich Bärbel Hölzing, Leiterin der Musik­schule, darüber freuen, dass auf ihren Vor­schlag hin der Förderverein Instrumente im Wert von 1.800 Euro für das laufende Jahr bewilligt hat.
Mit einem Zuschuß wird man auch die seit 50 Jahren bestehende Städtepartnerschaft Dormagen - St. An­dré unterstützen. Es sei ein Auftritt des Mu­sik­schul­orchesters mit etwa 40 Jugendlichen in der Part­ner­stadt fest eingeplant.
Positiv wurde die Teilnahme am „Kulturrucksack“ der beiden Städte Dormagen und Monheim begrüßt. Hier bereichert die Mu­sik­schule mit zahlreichen Dar­bie­tungen das Kul­tur­pro­gramm beider Städte.
Am 7. Juli steht das traditionelle Musikschulfest an der Langemarckstraße auf dem Programm. Erst­ma­lig wird eine Hüpfburg neben anderen Attraktivitäten das Rahmenprogramm erweitern, konnte Kristin Schulz, stellvertretende Vorsitzende, stolz ver­mel­den. Er­war­tet werden auch wieder zahlreiche Auf­tritte von En­sem­bles und Gruppen der Musik­schule Dormagen. Es wird eine Leistungsschau der Musiker der städtischen Kultureinrichtung werden. Alle Bür­gerinnen und Bür­ger sind herzlich eingeladen.

Dipl. Ing. Klemens Diekmann
wird neuer evd-Geschäftsführer

Dormagen, 13. Januar 2013 – Der zukünftige Chef in der evd (Energieversorgung Dor­ma­gen GmbH) hat jetzt auch ein Gesicht: Der Aufsichtsrat des örtlichen Energie- und Was­serversorgers hat sich in seiner Sitzung kurz vor Weihnachten für Dipl. Ing. Klemens Diekmann (49, Foto rechts) entschieden.
Der Vertrag sei bereits unterschrieben, verkündete Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann heute beim Neujahrsempfang der Stadt im Leibniz-Gynasium vor mehreren hundert geladenen Gästen.
Klemens Diekmann war seit 2009 Geschäftsführer bei den Stadtwerken in Haltern am See (nördliches Ruhrgebiet). Er löst den nach 28 Jahren auf eigenen Wunsch vor dem eigentlichen Vertragsende aus dem Amt scheidenden jetzigen Geschäftsführer Rudolf Esser spätestens zum 30. Juni des Jahres ab. Wann Klemens Diekmann genau nach Dormagen kommt, entscheidet sein bisheriger Brötchengeber mit der entsprechenden Freigabe. Diekmann möch­te auf jeden Fall vorher die Gelegenheit nutzen, sich hier einzuarbeiten. Da die Stadt Dormagen die Mehrheit (51 Prozent) an dem örtlichen Versorger hält, freut sich (nicht nur) Kämmerer Kai Uffelmann (Foto links) auf frischen Wind in der städtischen Toch­ter­ge­sell­schaft.

BI BAD sammelt 6.631 Unterschriften

Dormagen, 18. Oktober 2012 – Die BI BAD hat heute vier Aktenordner mit insgesamt 6.631 Unterschriften zu ihrem Bür­ger­begehren an Bürgermeister Peter-Olaf Hoff­mann über­ge­ben. Nun muss der Stadtrat am 6. November über das Anliegen von Elke Zaum, Kerstin Born (Foto v.l.) und ihren Mitstreitern aus Nievenheim entscheiden, ob das dortige Hallenbad erhalten bleibt und in einen ak­zeptablen Zustand versetzt werden soll.
Lehnt der Rat das Bürgerbegehren in seiner näch­sten Sitzung am 6. November ab – wie schon am 1. Oktober den Antrag zur Römer Therme – findet ein Bürgerentscheid innerhalb einer Drei-Monats-Frist bis spätestens 6. Februar 2013 in Dormagen statt. Das wäre dann der zweite in der Stadt­ge­schichte. Kerstin Born: „Wir wollten keinen Bür­gerentscheid in der Weihnachtszeit. Deshalb ge­ben wir die Unterschriften auch erst heute ab.“
„Die Verwaltung wird die Unterschriften bis zur Rats­sitzung geprüft haben. Dann entscheiden die Politiker, wie es weitergeht.“ erläutert Bür­ger­meister Peter-Olaf Hoffmann die kommenden Schrit­te.
Die BI BAD hatte bereits in den ersten Tagen ihrer Aktion in Nievenheim und der näheren Umgebung mehr als 3.000 Unterschriften gesammelt. „Da aber ganz Dormagen entscheiden sollte, haben wir da­nach auch alle anderen Stadtteile besucht und bei der Bürgern nachgefragt.“ verrät Kerstin Born über das Zustandekommen der Listen. Allein rund um das Einkaufszentrum an der Mathias-Giesen-Straße sind an nur zwei Aktionstagen der Bürgerinitiative mehr als 1.500 Unterschriften von Befürwortern zusammen gekommen. Im Gegensatz zum Bür­ger­antrag zur Römer Therme steht kein mit­glieder- und fi­nanz­star­ker Verein mit wirt­schaft­lichen Interessen hinter den Aktivisten aus Nie­venheim. Alle Aktionen der BI BAD werden aus Privatschatullen bezahlt. Dabei wurden sie sogar von Bürgern aus dem Neusser Süden personell unterstützt.



Vandalen beschädigten mindestens neun Pkw

Dormagen 31. März 2013 - In der Nacht zum Oster­sonntag wüteten Vandalen in Nie­ven­heim. Sie beschädigten mutwillig zahl­rei­che Pkw. Die Spur der Schäden zieht sich von der Straße „Am Norfbach“ über die Straße „Auf der Hardt“ bis zur Koniferen- und zur Pla­ta­nen­straße.
Mutwillig wurden Spiegel abgetreten und andere Schäden verursacht. In vielen Fällen deutet die Spu­renlage darauf hin, dass die Täter über die Fahrzeuge gelaufen sind und dadurch erhebliche Schäden ver­ur­sacht haben. Bisher wurden der Po­li­zei neun Fälle bekannt.
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich bei den Tätern um drei Jugendliche handeln, die in der Nacht gegen 03:30 Uhr im Bereich „Am Norfbach“ und „An der Birk“ beobachtet wurden. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte sich mit der Polizei im Rhein-Kreis-Neuss, Telefon 02131 3000 in Ver­bindung setzen.

Falscher Wasserwerker unterwegs

Dormagen, 23. Juli 2012 - Ein unbekannter Mann klingelte vergangenen Samstag vor­mit­tags an der Wohnungstür einer Seniorin auf der Langemarkstraße und gab sich als Mit­ar­beiter der „Wasserwerke NRW“ aus. Er zückte kurz einen Ausweis, vermittelte einen se­ri­ösen Eindruck und verschaffte sich so Zugang zur Wohnung der älteren Frau.
In einem unbeobachteten Moment durchsuchte der Unbekannte das Schlafzimmer nach Wertsachen und ließ eine Schmuckschatulle mitgehen. Nachdem er das Haus verlassen hatte, wurde die Seniorin misstrauisch und stellte fest, dass sie einem drei­sten Trickdieb aufgesessen war. Die eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: Circa 40 Jahre alt, schlanke Figur, bekleidet mit Jeans, T-Shirt, schwarz-weißen Turnschuhen und Base­ball­cap. Er sprach hochdeutsch und hatte ein gepflegtes Er­scheinungsbild.
Hinweise zur verdächtigen Person oder möglichen anderen Opfern des Trickdiebes unter der Te­le­fon­nummer 02131 3000 an die Polizei.


Das Walddorf beim Wettbewerb
„Unser Dorf hat Zukunft“

Straberg,

ein Dorf blickt

nach vorne

Dormagen, 29. Juni 2017 – Ein großer Tag für Straberg. Das Walddorf bewirbt sich beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Der Empfang für Be­wer­tungs­kom­mis­sion und Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld am Alfred-Delp-Haus in der Ortsmitte heute Nachmittag war „bom­bas­tisch“. Es schien, als sei ganz Straberg auf den Beinen. Schon am kommenden Montag um 15 Uhr wird Landrat Hans-­Jürgen Petrauschke die Preisträger des Wettbewerbs im Grevenbroicher Kreishaus bekannt ge­ben. Teil­ge­nom­men hatten zwanzig Dörfer aus dem Rhein-­Kreis Neuss. Und Straberg rechnet sich gute Chancen aus. Falls nicht: „Wir machen weiter“ – eben typisch Straberg.



Rund hundert Straberger waren gekommen, um zu de­mon­strie­ren, dass sie hier gerne leben und geschlossen hinter der Ini­ti­ati­ve stehen, aber auch um den Kaffee und den Kuchen im Freien zu genießen (kl. Foto). Manfred Steiner, selbst vielfältig im Dorf en­ga­giert, hatte alle wichtigen Ortsvereine mobilisiert. Schade nur, dass er seinen lange geplanten Ur­laub auf Korsika an diesem Tag nicht unterbrechen konnte. So konnte er nicht miterleben, was die Schützen, der FC Straberg, die Kir­chen­ge­mein­de St. Agatha, der Ju­gend­för­der­ver­ein Straberg, die Feuer­wehr, die Waldjugend, das Mai­ko­mitee, der Förderverein der Grundschule, der Trä­ger­ver­ein der OGS, der NABU, die alt­ein­ge­ses­se­ne Bäckerei May, die Metzgerei Kollenbroich und die ört­li­che Gastronomie auf die Bei­ne gestellt hatten.



Damit die Bewertungskommission keine langen Fußmärsche durchs Dorf entlang der „Hightlights“ absolvieren musste, war ein ehemaliger Karnevalswagen mit Oldtimer-Traktor vor­ne­weg zur „Kutsche“ umfunktioniert worden. Mit dabei neben dem Bür­ger­meis­ter natürlich das Schützenkönigspaar Jörg Grips und Wera Ment­ges und Ulrich Baumer (kl. Foto v.l.), der zusammen mit Manfred Steiner alles organisiert hatte – mit Unterstützung auch vom städtischen Fachbereich für Bürger- und Rats­an­ge­le­gen­hei­ten.



Eifrig machten sich die Gutachter Notizen (kl. Foto), als Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld die Vorzüge des Walddorfes lobte: die land­schaft­liche Lage, das in vielen Bereichen gut erhaltene Orts­bild, den Zusammenhalt und das Engagement der Bür­ger, die über das normale Maß weit hinausgingen. Auch stelle er die her­vor­ra­gen­den Entwicklungschancen heraus, die das Nah­er­ho­lungs­ge­biet Nievenheim-Straberger See mit Freibad, Wakebeach und Segelparadies biete. Nicht zuletzt erwähnte er die tollen Initiativen und Ideen zur Eingliederung von Neu­bür­gern, auf dass alle hier gerne heimisch werden.

An den Straßenrändern standen die Einwohner und winkten dem vorbeituckernden „Karnevalswagen“ zu, ganz wie an den när­ri­schen Feiertagen. An jedem „Higlight“ hielt der Tross an, der von Radfahrern und Olditimer-Rollern begleitet wurde, um sich zu informieren. Noch spät am Abend, als die Kom­mis­sion längst abgereist war, trafen sich die Straberger vor dem „Alten Ulan“ und feierten sich und den Wettbewerb, der im Dorf viel bewegt hat, bei lauer Sommerluft im Freien.

Damit Kinder die Welt „begreifen“ können, wurde zudem heu­te Nachmittag auf dem Spielplatz vor der Grundschule am Kro­nen­pütz­chen ein Wassermatschgerät (großes Foto) ein­ge­weiht. Das hatte der Förderverein Jugend- und Sozialarbeit Straberg aus ei­ge­nen Mitteln und mit großzügigen Spenden für 10.800 Euro dort aufbauen lassen. Beteiligt daran haben sich die Stiftung der Sparkasse, die Eltern im Förderverein der OGS am Kro­nen­pütz­chen, die Bürgerstiftung und der FC Stra­berg – um nur die größ­ten Spender zu nennen. Auch so ein „Gemeinschaftswerk“ der Straberger Bürger, das die Be­wer­tungs­kom­mis­sion be­ein­druck­te.

Stadtpressesprecher Harald Schlimgen brachte den ge­lun­gen­en Nachmittag mit einem ganz persönlichen Eindruck auf den Punkt: „So schön bin ich noch nie durch Straberg ge­fah­ren.“

Der CDU-Stadtverband wählte endlich einen neuen Vorsitzenden:

Hans Ludwig Dickers ist jetzt der Chef



Dormagen, 8. Juni 2017 – Es hat lange gedauert. Es hat viele Gespräche im Hintergrund gekostet. Lange war nicht klar, wer der Partei ein neues Gesicht geben kann, wer die örtliche CDU in den Bun­des­tags­wahl­kampf füh­ren soll. In der Vergangenheit fan­den sich nur zwei Stell­ver­treter, den Stadtverband der gro­ßen Volkspartei zu führen – seit Kai Weber im Mai des letz­ten Jahres die Lei­tung der Ratsfraktion übernommen hatte und nicht gleichzeitig den Stadtverband führen wollte. Es fehlte also ein neuer Kopf.

Der ist nun gefunden. Hans Ludwig Dickers (37 Ja-Stimmen, 3 mal Nein und 4 Enthaltungen), Straberger Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Sachkundiger Bürger im städtischen Planungs- und Um­welt­aus­schuss, steigt auf vom Stellvertreter zum Chef. Wei­ter an seiner Seite Alana Voigt, Stadträtin aus Zons (34 Stimmen) und auch nicht unbekannt im Politik-Geschäft: René Schneider (43 Stim­men) aus Stürzelberg, ehemaliger CDU-­Rats­herr. Das sind die rechte und die linke Hand des Vor­sit­zen­den (Foto oben), seine Stellvertreter. Die Ergebnisse wa­ren eindeutig. Es gab keine Diskussionen. Wahlleiter Jo Deu­ßen hatte leichtes Spiel. Man war sich schnell einig, weil es erwartungsgemäß auch keine Ge­gen­kan­di­daten gab.



Die 44 Parteimitglieder (von 436 im Stadtgebiet) mussten im Pä­da­gogischen Zentrum des Hackenbroicher Leibnitz-Gym­na­si­ums einen wahren Wahlzettelmarathon über sich er­ge­hen las­sen. Schlangen vor den Wahlkabinen blieben da nicht aus. Denn nicht nur die Wahl des neuen Vorsitzenden und seiner beiden Stell­ver­treter stand auf dem Plan. Der gesamte Vorstand mit insgesamt zwölf Beisitzern musste turnusgemäß neu bestimmt werden. Auch Schatzmeister Andreas Buchartz stand zur Wie­der­wahl, ge­nau­so sein Stellvertreter Olaf von Heek. Alle wurden mit deut­li­chen Mehrheiten und ohne Dis­kus­si­onen gewählt. Man ist wieder überzeugt von der ört­li­chen CDU und sieht die Partei auf einem guten Weg.

Erst einmal keinen Kandidaten für das von der Bundespartei vor­ge­ge­be­ne Amt des Mit­glie­der­be­auf­trag­ten in der CDU Dormagen hatte Hans Lud­wig Dickers in der Hin­ter­hand. Dann kam der überraschende Vorschlag aus der Mitte der An­we­sen­den: Lars Witte (klei­nes Foto), Abi­tu­ri­ent des Sport­in­ter­nats Knecht­ste­den, zurzeit Bufdi, leitet die Abteilung Radsport des VfR Bütt­gen 1912 und ist aktiver Bahn­rad­fah­rer, ne­ben­bei noch Deut­scher Ju­ni­oren-Vize­meister in der Mann­schafts­ver­fol­gung. Er wur­de ein­stim­mig in den Vorstand be­ru­fen.

„Wir waren ein gutes Tandem, haben bisher die Partei aber nur ‚ver­wal­ten’ können“, blickte Hans Ludwig Dickers zurück. „Jetzt, zu Dritt, können wir unsere Kapazitäten erhöhen und par­tei­ge­stal­tend tätig werden“, hofft er. Die CDU wolle sich ganz neu auf­stel­len und müsse vor allem politisch deutlich in die Of­fen­si­ve gehen. Welche Aufgaben wer von den Dreien im Vorstand übernehmen wird, soll in der nächsten Vor­stands­sit­zung ent­schie­den werden. „Nur ge­mein­sam kommen wir weiter“, ver­kün­de­te Dickers über­zeu­gend und mit beifälligem Nicken seiner Vorstandskollegen. Der Im­mo­bi­lien­fach­mann bei der Spar­kas­se Neuss jedenfalls sieht die CDU nach den gewonnenen Land­tags­wahlen im Saar­land, in Schles­wig-Holstein und auch mit klarem Sieg in Nord­rhein-West­falen, auf einer Eu­pho­rie­welle. „Die müssen wir nutzen, Stim­mun­gen in Stimmen zu ver­wan­deln. Dafür werden wir effizient arbeiten.“

Das bestätigte heute auch die neue CDU-Land­tags­ab­ge­ord­nete Heike Troles (Dormagen, Grevenbroich, Rom­mers­kir­chen) auf ih­rem ersten „offiziellen“ Termin nach der Land­tags­wahl vom 14. Mai in ihrem Grußwort an die Parteimitglieder. Lutz Lie­nen­käm­per, CDU Kreisvorsitzender und Mitglied in den Koa­li­tions­ver­hand­lun­gen der Landespartei mit der FDP, nannte als Ziel neben der anstehenden Bundestagswahl am 24. September die Kom­mu­nal­wahl im Jahr 2020. Das sei nicht mehr so lange hin. Da stecke noch viele Arbeit drin, bis auch hier ein gutes Ergebnis erreicht sei. Da sei man besonders auf die örtlichen Par­tei­ver­bände an­ge­wie­sen. Die Partei in Dor­ma­gen sehe er jetzt gut auf­ge­stellt.

14. Tannenbusch-Woche ab dem 2. Juli:

Säbelrasseln im Wald

Dormagen, 02. Juni 2017 – Ein sommerliches Highlight in der lokalen Jahreschronik wirft wieder seine Schat­ten vor­aus: Die 14. Tannenbusch-Woche vom 2. bis zum 9. Juli wird erneut mehrere Tausend Besucher in die be­lieb­te Naherholungsanlage mit dem Tierpark, Geopark und der Spielwiese locken. Das ganzjährige Ausflugsziel für Familien mit Kindern wird dann noch beliebter, be­son­ders an den beiden Wochenenden. Da ist am meisten los.

Denn gleich zu Beginn, am Sonntag, 2. Juli ab 11 Uhr, haben sich die Verantwortlichen viele interessante Dinge aus­ge­dacht. Ne­ben den Ritterspielen des „Ritters des Geheimen Rathes“ aus Me­cher­nich warten die Bläsergruppe Zons, sowie zahlreiche In­fo­stän­de und Mitmachaktionen wie die Rollende Waldschule, der Stand ei­nes Imkers, Infos zu Kräutern vom Spargelhof Fei­ser, Ponyreiten, Kinderschminken oder ein Luft­bal­lon­wett­be­werb auf Klein und Groß.

Glanz- und Anziehungspunkt wird auch der Umwelt-Luft-­Mess­wa­gen von Currenta sein, der auf der Spielwiese an die­sem Tag von 10 bis 18 Uhr in Aktion zu besichtigen ist. Dafür hat schon der dies­jäh­ri­ge Schirmherr der Veranstaltung, Jobst Wierich, Lei­ter des dortigen Bürgerdialogs, gesorgt. Denn für den orts­an­säs­si­gen Che­mie-Giganten ist der Tan­nen­busch ein wichtiger Stand­ort­fak­tor als Erholungsziel auch für die Mitarbeiter.

Gleich dreimal wird Falkner Karl Fischer aus der Greif­vo­gel­sta­tion Hellenthal seine beliebte Flugschau mit Adler, Eulen und Falken zum Besten geben. Die Vorstellungen finden am Sonn­tag, 9. Juli um 11, 13 und 15 Uhr statt. Bei viel Beifall gibt es auch Zugaben. Der Eintritt hierzu ist frei, wie im gesamten Tier­park Tannenbusch. Nur Parkgebühren in Höhe von zwei Euro pro Tag am Sams­tag und den beiden Sonntagen sind (wie üblich) zu ent­rich­ten.

Neben bekannten und beliebten Veranstaltungen wie der „Geo­park in lichter Nacht" (Freitag, 7. Juli von 19 bis 24 Uhr) oder dem Kindersachentrödelmarkt auf der Spielwiese (Sams­tag, 8. Juli von 11 bis 17 Uhr) warten viele weitere na­tur­na­he Ver­an­stal­tun­gen auf die Besucher der Tannenbusch-Woche.

Neu im Programm ist eine geführte Radtour rund um den Tan­nen­busch über 18 Kilometer mit Manfred Zingsheim am Mitt­woch, 5. Juli. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Grillhütte.

Besonders bei Kindern beliebt sind die waldpädagogischen Füh­run­gen mit Frithjof Schnurbusch, Diplom-Biologe Dr. Ge­org Wald­mann und Umweltpädagogin Barbara Durand von der Schutz­ge­mein­schaft Deutscher Wald (SDW). Schulklassen und Kin­der­gär­ten können sich hier exklusiv für die Tage zwi­schen den Wo­chen­en­den anmelden (Telefon 02133 82255 oder 82082). Der Don­ners­tag ist allerdings schon ausgebucht.

Der von den Veranstaltern ursprünglich angekündigte Nach­hal­tig­keits­preis der Stadt Dormagen wird aus or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Veranstalter der Tannenbuschwoche sind die Stadtbad- und Ver­kehrs­ge­sell­schaft Dormagen (SVGD) und die Schutz­ge­mein­schaft Deutscher Wald (SDW). Auf dem Foto prä­sen­tie­ren (oben v.li.) Martin Trott (Geschäftsführer Dormagen SDW), Ellen Pe­ter­burs (Leiterin Tannenbusch), Jobst Wierich, und SVGD-Ge­schäfts­führer Klaus Schmitz die Plakate, die ab sofort an vielen Stellen der Stadt auf die Veranstaltung auf­merk­sam machen. Unterstützt wird die Naturwoche von der Initiative Dormagen, der Stadt Dormagen, der ener­gie­ver­sor­gung dormagen (evd) und junited Autoglas. Infos und An­mel­dung unter Telefon 02133 80718.

Schwimmbad-Neubau an der Robert-Koch-Straße wird am 22. Juli eröffnet:

Maskottchen Sammy schwimmt bald
im Stadtbad

Dormagen, 27. April 2017 – Bereits am 22. Juli wird das neue Hallenbad an der Robert-Koch-Straße eröffnet. Mo­na­te vor dem geplanten Termin im Herbst. „Die Bau­kos­ten bleiben wohl im vorgesehenen Rahmen vom 10,8 Millionen Euro, allen Un­ken­ru­fen zum Trotz“, sagte Bür­ger­meis­ter Lierenfeld nicht ohne Stolz. Kai­man Sammy, der im Jahr 1994 tagelang als ‚Ungeheuer vom Stra­ber­ger See’ durch die Weltpresse geisterte, wird Mas­kott­chen und Namensgeber. Das Nie­ven­hei­mer Bad wird zeitgleich für immer geschlossen, weil das Personal zur Robert-Koch-Straße wechselt.



„Die Arbeiten sind so zügig vorangeschritten, dass wir den Puf­fer im Zeitplan nicht mehr benötigen“, gab der Ge­schäfts­füh­rer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, Klaus Schmitz, heu­te bekannt. Jetzt startet das Schwimm­ver­gnü­gen für Familien schon in den Sommerferien. „Ge­mein­sam mit den Schulen und Wassersportvereinen konnten wir inzwischen auch die Verteilung der Nutzungszeiten ein­ver­nehm­lich regeln“, in­for­mier­te Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld als Vorsitzender des SVGD-Aufsichtsrates.

Beim Namenswettbewerb für das künftige Bad wurden ins­ge­samt 171 Vorschläge von den Bürgern eingereicht. Das Spek­trum reich­te dabei von ‚Dormaqua’ über ‚Rheinquelle' bis zu ‚Kurt-Schramm-Gedächtnis-Bad’ als Hommage an den frü­he­ren Schwimmlehrer der Römertherme. Gewinner des Wett­be­werbs sind Renate Otte aus Nievenheim für ihren Vorschlag ‚Stadtbad’ und Jens Schwei­kart aus Stürzelberg für den Na­mens­zu­satz ‚Sammy’. Sie werden bei der Eröffnung am 22. Juli geehrt und erhalten die ausgelobten Preise.

„Am Ende hat der Aufsichtsrat zwei Ideen favorisiert“, so Schmitz. Der erste Vorschlag war eher sachlich: ‚Stadtbad Dor­ma­gen’. Der zweite bezog sich auf das zukünftige Mas­kott­chen für das neue Bad: den Kaiman Sammy, der 1994 am Straberg-Nievenheimer See ausbüxste. Sammy wird in Zu­kunft im Mar­ke­ting für das neue Bad werben. Die dazu pas­sen­de Stra­te­gie ist noch nicht fertig. So viel steht aber jetzt schon fest: Er wird auf Kaffeetassen prangen, als Aufkleber erhältlich sein, T-Shirts zie­ren – und im Bad als Großspielgerät mit den überdimensionalen Maßen 12 mal 2 Meter die Kinder erfreuen.

Der Aufsichtsrat entschied dann, beide Vorschläge zu ver­ei­nen - und so lautet der Name nun ‚Stadtbad Dormagen – Sammys’. So wird es zusammen mit dem Bild eines strah­len­den Kaimans, der einen Rettungsring dabei hat, groß auf der Fassade zu sehen sein. Das Maskottchen wurde von dem Ham­bur­ger Grafiker Frank Ihler entworfen. SVGD-Ge­schäfts­füh­rer Klaus Schmitz und Bür­ger­meis­ter Erik Lierenfeld prä­sen­tier­ten Mas­kott­chen Sammy heute vor dem Neubau des Bades. (Foto oben).

Vorerst ist auf der Baustelle an der Robert-Koch-Straße aber noch Endspurt angesagt. Zweieinhalb Wochen vor dem Er­öff­nungs­ter­min, am 6. Juli, soll das Gebäude vom Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer De­pen­brock an die SVGD übergeben werden, die dann mit ihrem Per­so­nal Zeit hat, um sich mit allen tech­ni­schen An­la­gen vertraut zu machen. In diesem Zeitraum lädt die SVGD ‚Test­schwim­mer’ aus den örtlichen Vereinen ein, alles im Pro­be­be­trieb durch­zu­spie­len und um noch vor­han­de­ne kleinere Män­gel zu beseitigen, besonders aber, um Erfahrungen mit der neu­en Technik zu sam­meln.

Wenn Sie hier klicken, können Sie ein 1:55 Minuten langes Video der SVGD sehen, das den Baufortschritt des neuen Stadtbades zeigt.

An der Robert-Koch-Straße und gegenüber des Bad-­Neu­baues stehen wie bisher die rund 80 Parkplätze auf einem SVGD-ei­gen­en Gelände kostenfrei für Besucher zur Ver­fü­gung.

Gleichzeitig wird das Schwimmbad in Nievenheim endgültig ge­schlos­sen. Die Mannschaft (zwölf fest angestellte Mit­ar­bei­ter und vier Aushilfen) werden an die Robert-Koch-Straße wechseln.

„Die Malerarbeiten und der Trockenbau laufen im Neubau auf Hochtouren, es muss noch gefliest und der Hubboden in­stal­liert wer­den und auch die Inbetriebnahme der gesamten Hal­len­bo­den­tech­nik mit Wasseraufbereitung und Lüf­tungs­an­la­gen steht noch an", erläuterte Schmitz den Fortgang der Ar­bei­ten bis zum Übergabetermin.

Seit Mitte 2015 läuft das derzeit größte Bauprojekt innerhalb des Stadtkonzerns. Damals wurde das alte Hallenbad aus dem Jahr 1966 bis in den Kellerbereich abgerissen. Aus der ge­wal­ti­gen Bau­gru­be wuchs dann seit April 2016 ein neuer Hochbau empor. Dort erstreckt sich künftig eine rund 700 Quadratmeter große Was­ser­flä­che.

Das Hauptbecken bietet acht 25-Meter-Bahnen, die vom Deut­schen Schwimm-Verband (DSV) sogar für Lan­des­meis­ter­schaf­ten zertifiziert sein werden. Hinzu kommt ein Va­rio­bec­ken mit 170 Quadratmetern Wasserfläche, das mit seinem Hubboden als Lehr­schwimm­becken und für Kurse genutzt werden kann. Der Hubboden lässt sich aus dem Wasser he­ben, sodass eine troc­kene, begehbare Fläche entsteht, die bei Veranstaltungen als erweiterte Aktionsfläche genutzt werden kann. Den Vereinen steht ein Multifunktionsraum, zum Bei­spiel für Schulungen für bis zu 40 Personen, zur Verfügung. Ferner gibt es ein Kin­der­plansch­becken und eine Sprung­an­la­ge mit Ein-Meter-Brett und Drei-Me­ter-Turm.

Ins Auge gefasst ist, der DLRG zu ermöglichen, auf dem Gelände des Stadtbades ein eigenes Gebäude zu errichten. Das Grund­stück dafür könnte die DLRG von der Stadt lang­fris­tig pachten.

Komplettiert wird das Hallenbad durch sechs Sam­mel­um­klei­den, 18 Einzelkabinen, 28 Einzelduschen und ein großzügiges Foyer mit Getränke- und Snackautomaten, Kassenbereich und Blick in die Schwimmhalle. Die Aufträge hierfür hatte die SVGD an die In­ge­nieur­ge­sell­schaft Constrata als Pro­jekt­steu­erer und das west­fä­li­sche Familienunternehmen Depenbrock als Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer vergeben.

Sie werden bis zum Ende Bauzeit gewaltige Massen bewegt ha­ben - unter anderem mehr als 1.500 Kubikmeter Beton, 220 Tonnen Stahl und 3.670 Quadratmeter Fliesen. Das Hallenbad mit Ne­ben­räu­men und Keller umfasst stattliche 21.284 Ku­bik­me­ter um­bau­ten Raum und 3.890 Quadratmeter Brut­to­grund­riss­flä­che.

Den Wassersportvereinen stehen in dem neuen Bad künftig rund 167 Bahnstunden wöchentlich an Trainingszeiten zur Ver­fü­gung. Neben den öffentlichen Schwimmzeiten mit 441 Bahn­stun­den nimmt außerdem das Schulschwimmen mit 157 Bahn­stun­den gro­ßen Raum ein. „Hier konnten wir in der ge­mein­sa­men Ge­sprächs­run­de sämtliche Wünsche der Vereine und Schulen er­fül­len“, so Lierenfeld.

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Energierverbraucher in Dor­magen könnten kräf­tig sparen, wenn sie sich nur den richtigen Ver­sor­ger aus­suchten. Der ört­liche Anbieter, die evd (Ener­gieversorgung Dor­magen GmbH), eine ge­mein­same Tochter der RheinEnergie Köln und der Stadt Dor­magen, ist da nicht un­be­dingt die erste Wahl. Un­sere lo­ka­len Politiker, die im Auf­sichtsrat des Un­ter­neh­mens sitzen, hö­ren das sicher nicht gerne, denn der Haushalt der Stadt pro­fitiert auch von den Ge­winnen der evd. Ein Wechsel zu einem ande­ren Anbieter ist im In­ter­net ganz einfach und vor allem mit keinem Qua­li­täts­ver­lust verbun­den, wenn man nicht un­be­dingt auf eine örtliche Ge­schäfts­stelle Wert legt. Nach einem neuen Ge­setz muss der Anbie­ter­wech­sel innerhalb von drei Wo­chen voll­zogen sein.

Das Vergleichsportal Veri­vox (www.verivox.de) listet allein für Strom bei einem Ver­brauch von 4000 kW/h im Jahr 295 mögliche Tarife auf, die in Dormagen ge­bucht wer­den können. Beim Grund­ver­sorgungstarif belegt die evd Platz 246, das günstigste Ange­bot des lokalen An­bie­ters steht auf Platz 203. Dabei sind weder Tarife mit Vor­auskasse, Kau­tion oder Bo­nus be­rück­sich­tigt. Es gibt also mindestens 202 Tarife anderer Lie­fe­ran­ten, die zum Teil deutlich preiswer­ter sind. So lassen sich im günstigsten Fall knapp 225 Euro im Jahr sparen.

Bei Gas sieht die Situation ähnlich aus: Bei einem Ver­brauch von 20.000 kW/h im Jahr werden 172 Tarife für Dormagen-Mitte aufgelistet. Der Tarif „evd Erdgas on­line“ steht auf Platz 130, der Tarif „evd Erdgas komplett“ auf Platz 136, der Tarif „evd Erdgas klassik“ sogar auf Platz 161 nahe am teuren Ende. Einsparungen von rund 430 Euro im Jahr sind drin, wenn Sie sich den richtigen Anbieter aussu­chen. Auch hier sind weder Tarife mit Kaution, Voraus­kasse oder Bonus berück­sichtigt. (Alle Angaben mit Stand vom 24. Januar 2015)


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